… geschafft!
Nach vielen Wochen anstrengenden Trainings (mit Trainingsplan von Herbert Steffny) habe ich nun die „Königsdisziplin“ geschafft.
Ich muss sagen, die Schinderei hat sich echt gelohnt.
Bei über 7.000 Startern (auf verschiedenen Strecken) ist es ein unbeschreibliches Erlebnis, noch dazu bei herrlichem Sonnenschein, einen Marathon zu laufen.
Der Adrenalinspiegel und Puls ist so hoch, dass man die Wehwehchen der letzten Trainingsläufe einfach ignoriert.
Das Gewimmel in der ersten Runde war ziemlich groß. In der zweiten Runde ging es dann „wieder etwas ruhiger“ zu, da nur noch 1.474 Läufer die zweite Runde in Angriff nahmen, wobei 1.336 Marathonis ins Ziel kamen.
Meine Strategie für das Rennen war, mich an den 4 h Zeitläufer zu hängen und diese nicht aus den Augen zu verlieren. Dies hatte recht gut geklappt.
Im zweiten Teil konnte ich mich sogar vom Zeitläufer etwas absetzen, da ich nicht jede Verpflegungsstelle „mitnahm“.
Opa Gerd (mein persönlicher Betreuer) hatte dabei schon etwas Angst bekommen, dass ich nicht überpace.
Zum Ende des Rennens war ich froh, dieses Tempo bis zum Ziel durchgehalten zu haben und ohne Schmerzen zu finnishen.
Was viele Kräfte bei so einem Lauf freisetzt, sind die vielen Zuschauer und Musikbands an den Straßenrändern, die einen anfeuern und vor allem die vielen Freunde, die vor dem Wettkampf und am Tag an mich gedacht und mir alles Gute gewünscht haben.
Ich danke euch.
Vor allem möchte ich noch einmal Gerd Sickert danken, der fast schon wie ein Vater nach Dresden gekommen war, nur um mich laufen zu sehen und mich moralisch zu unterstützen.
Und natürlich auch vielen Dank an den besten Trainer der Welt – unseren Rico. Ich habe ihn in den letzten 10 Wochen mit meinen Lauffragen ganz schön gelöchert und er hatte immer einen guten Rat für mich.
Und natürlich auch bei meiner Frau Ina und Tochter Linda, die auf viel Familienleben in den letzten Wochen verzichten mussten, da ich meist an 5 von 7 Tagen Sport und Joga betrieben habe.
PS: Klingt fast wie bei einer Oscarverleihung – sorry, aber auch das muss mal sein.
Fazit:
“So ein Marathon kann irgendwie süchtig machen, solange die Knochen noch mitspielen.”
Euer Ingolf

"...jetzt gibt´s erst mal Futter, würde ein Igel sagen
...!

Geschafft! Mein erster MArathon!